Der Weg nach Emmaus

Blick in die gut besuchte Emmauskirche vom Eingang aus in Richtung des Altars über dem ein Kreuz hängt. Menschen sitzen in Erwartung des gleich beginnenden Gottesdienstes.

Bei bestem Wetter machten sich auch in diesem Jahr Menschen aus unserer Gemeinde und andere aus unserem Nachbarschaftsraum am Ostermontag auf den Weg von der Nazarethkirche in Eckenheim zur Emmauskirche in Eschersheim. Gleichzeitig trafen sich in Ginnheim Menschen in der alten Bethlehemkirche, um ebenfalls in Richtung der Emmauskirche zu laufen.

Beim sogenannten Emmausgang wandern Gläubige in Anlehnung an die biblische Geschichte im Lukas-Evangelium, Kap. 24, Vers 13-29. Nach dem Tod Jesu an Karfreitag und ersten Berichten über seine Auferstehung am dritten Tag, machten sich zwei seiner Jünger auf den Weg von Jerusalem zum Dorf Emmaus. Während sie unterwegs waren, gesellte sich der auferstandene Jesus Christus zu ihnen, den sie jedoch nicht erkannten. In Emmaus angekommen, luden sie ihn zu sich nach Hause ein. Erst beim abendlichen Mahl als Jesus das Brot brach, erkannten sie ihn.

Unsere Wanderung führte von Eckenheim durch die Nachbarschaft der Andreaskirche zur Emmauskirche. Auf dem Weg hielt Pfrin. Christine Streck-Spahlinger immer wieder kurze Andachten und erinnerte an jene aufwühlenden Zeiten, die die Jünger Jesu nach dessen Kreuzigung und Tod am Karfreitag durchgemacht haben mussten. An der Emmauskirche angekommen, trafen wir mit den Pilgern aus Ginnheim zusammen. Gemeinsam feierten wir in der Kirche den Abschluss unserer Wanderung mit einem Abendmahl. Anschließend saßen wir noch gemütlich bei einem Osterfrühstück zusammen und tauschten uns aus. Vielen Dank an alle, die diesen Emmausgang und das anschließende Frühstück ermöglicht haben.